Wärmesektor

Energieabteilung, die die Lieferung von Wärme aus einem Fernwärme- oder Wärmekraftwerk an zentrale Fernwärmesysteme sicherstellt.

Die Wärme aus dem Heizkraftwerk sorgt für Sicherheit und Komfort und, was für die Luftqualität der Stadt wichtig ist, für geringere Emissionen.

Ein Fernwärmesystem besteht aus drei Hauptkomponenten: der Wärmequelle, d. h. einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) oder einem Heizwerk, dem Fernwärmenetz, das Heißwasser oder Dampf zu den Verbrauchern transportiert, und den Fernwärmeübergabestationen, die die Wärme in den Gebäuden aufnehmen und an die Verbraucher weiterleiten.

Die Systemwärme erreicht jeden Tag Millionen von Verbrauchern. Hexonic ist daran beteiligt. Als Lieferant von Wärmetauschern beliefern wir die meisten Wärmetechnikunternehmen in Polen. Unsere Wärmetauscher arbeiten auch in den größten Fernwärmesystemen der Welt.

Die am häufigsten verwendeten Geräte in Heizwerken sind gelötete Plattenwärmetauscher, die zuverlässig und langlebig sind und vor allem eine sehr große Typenvielfalt aufweisen. Dadurch könen sie sowohl in kleinen Wohnstationen als auch in Fernwärmeübergabestation für Mehrfamilienhäuser und öffentliche Gebäude eingesetzt werden. Fernwärmeübergabestationen können auch mit Rohrbündelwärmetauschern wie dem JAD oder dem HAD hergestellt werden.

Fernwärmeübergabestation für einkreis-heizsysteme

Wärmetauscher sind Systeme, die an der Schnittstelle zwischen dem Fernwärmenetz und den Anlagen innerhalb eines Gebäudes liegen.

Eine Art von Übergabestationen ist eine Übergabestationen mit einem Heizkreis. Im Gegensatz zu Übergabestationen mit zwei Heizkreise arbeitet sie nur für den Bedarf eines Verbrauchskreises, in der Regel für die Zentralheizung (ZH), oder sie versorgt Wohnwärmezentralen (auch bekannt als Wohnstationen, Logothermen, Minizentralen). Die Erwärmung des Brauchwassers erfolgt dann durch individuelle Wärmequellen, z. B. Gaskessel, unter Verwendung eines Warmwasserspeichers mit integriertem Koaxialtauscher oder durch Mini-Übergabestationen, die die Wärme von der zentralem Übergabestation auf die Zentralheizung und den Warmwasserbedarf der einzelnen Einheiten umleiten.

Die Aufgabe einer Übergabestationen mit einem Heizkreis besteht darin, Wärme aus dem Fernwärmenetz über einen Platten- oder Rohrbündelwärmetauscher an das zentrale Heizungsnetz in einem Gebäude zu übertragen. Dies führt zu einer niedrigeren Temperatur und einem niedrigeren Druck im System als im Fernwärmenetz, was für den Endverbraucher sicherer ist.

Die breite Produktpalette von Hexonic ermöglicht es Ihnen, Wärmetauscher für praktisch jede Größe von Übergabestation auszuwählen. In dieser Anwendung werden gelötete Plattenwärmetauscher der L-Serie, auch in der Varianten Luna oder SafePLATE, oder Rohrbündelwärmetauscher der Typen JAD und HAD eingesetzt.

Die Wärme aus dem Fernwärmenetz wird über eine Fernwärmeübergabestation an die Anlagen im Gebäude übertragen.

Eine Art eines solchen Übergabestation ist ein Übergabestation mit zwei Heizkreisen. Im Gegensatz zu einer Übergabestation mit einem Heizkreis hat es die Aufgabe, zwei Heizkreise mit Wärme zu versorgen, in der Regel den Zentralheizungskreislauf und den Brauchwarmwasserkreislauf. Ermöglicht wird dies durch die Parallelschaltung zweier unabhängig voneinander arbeitender Wärmetauscher.

Die am häufigsten verwendeten Wärmetauscher in Übergabestationen sind gelötete Plattenwärmetauscher der L-Serie, auch in der Varianten Luna oder SafePLATE, oder Rohrbündelwärmetauscher der Typen JAD oder HAD.

Wohnungsübergabestation

Wohnungsübergabestation, die auch als Mini-Frischwasserstation, Wohnstation oder Logotherm-Wohnungsstation bezeichnet werden, ist ein kompaktes Gerät, das eine einzelne Wohnung mit Wärme versorgt. Sie überträgt die Wärme aus einem lokalen Heizraum oder aus einer Fernwärmeübergabestation in die Wohnung. Mit dieser Lösung können die Bewohner von Mehrfamilienhäusern den Verbrauch von Heizung und Warmwasser individuell steuern.

Der Wärmeaustausch in den Wohnungsübergabestationen erfolgt über gelötete Plattenwärmetauscher. Für diese Anwendung werden die gelöteten Plattenwärmetauscher der L-Serie eingesetzt, auch in den Varianten Luna und SafePLATE.

Gasthermen sind Heizgeräte, die sich durch hohe Effizienz und Leistung auszeichnen. Wir unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Heizkesseln.

Gasthermen mit Doppelfunktion sind so konzipiert, dass ein Gerät ein Gebäude beheizen und Brauchwarmwasser im Durchlaufverfahren erwärmen kann. Wenn Warmwasser benötigt wird, schaltet der Kessel in den Modus für die Warmwasserbereitung an der Entnahmestelle und dann zurück in den Modus für die Warmwasserbereitung der Zentralheizung.

Die Hauptfunktion von Singlefunktionsthermen ist die Erwärmung von Wasser im Zentralheizungssystem. Um diesen Kesseltyp für die Warmwasserbereitung zu verwenden, muss er mit einem Zusatzerhitzer ausgestattet werden. Die im Heizgerät befindliche Heizschlange, die vom Heizkessel mit Warmwasser versorgt wird, hält die eingestellte Wassertemperatur aufrecht.

Beide Kesseltypen können mit einer Abgaswärmerückgewinnung ausgestattet werden, wodurch die Betriebskosten gesenkt werden können. Dieses Phänomen wird als Kondensation bezeichnet und die Heizkessel werden als Brennwertkessel bezeichnet.

Der Betrieb des Heizkessels wird durch einen kompakten Wärmetauscher im Inneren ermöglicht. Dies ist in der Regel ein gelöteter Plattenwärmetauscher. Sie gewährleistet einen hohen Benutzerkomfort und eine hervorragende Leistung des gesamten Systems. Seine kompakte Größe ermöglicht es, die Abmessungen des gesamten Kessels zu reduzieren.

Es muss entschieden werden, ob die beiden Systeme getrennt oder durch eine einzige, für beide Anlagen gemeinsame Wärmequelle verbunden werden sollen.

In Einfamilienhäusern ist eine Gasheizkesselanlage eine häufig genutzte Wärmequelle. Anlagen dieser Art werden zunehmend durch Sonnenkollektoren ergänzt. Sie decken den Energiebedarf für Warmwasser um bis zu 50 % ab.

Warmes Wasser, das gemäß den Benutzereinstellungen, z. B. in einer Übergabestation, zubereitet wird, fließt kontinuierlich durch die Heizgeräte ( Radiatoren). Die Zirkulation des Warmwassers wird durch eine Umwälzpumpe ermöglicht, die das Wasser zum Heizgerät pumpt. Eine Veränderung der Wasserparameter, insbesondere ein Temperaturabfall, kann dazu führen, dass das Wasser in den Leitungen einfriert. Die Temperatur wird durch einen kalten Luftstrom weiter gesenkt, der den Lamellen des Heizgeräts Wärme entzieht. Wenn die Zirkulation aufhört, verliert das Wasser schnell seine Temperatur und gefriert. Gefrorenes Wasser im Inneren der Rohre kann diese beschädigen, so dass der Raum überflutet wird und die notwendigen Reparaturarbeiten durchgeführt werden müssen.

Um das Heizgerät vor dem Einfrieren zu schützen, werden Glykollösungen verwendet. Die Aufrechterhaltung der gewünschten Leistung der Heizung wird durch einen Glykolaustauscher gewährleistet. Ein Glykolwärmetauscher ist ein Gerät, das eine Lösung von (Ethylen- oder Propylen-)Glykolen als Arbeitsmedium verwendet, wenn es die durch den Wärmetauscher strömende Luft kühlt oder erwärmt. Glykol wird verwendet, um Flüssigkeiten vor dem Einfrieren und den damit verbundenen möglichen Schäden am Wärmetauscher zu schützen. Seine geringere spezifische Wärme führt zu einer geringeren Tauscherleistung im Vergleich zu einem Wärmetauscher auf Wasserbasis.

Bei einer Dampfheizung sind die Räumlichkeiten mit einem Heizkörper ausgestattet, der an einen Niederdruck-Dampfquelle (Kessel) angeschlossen ist. Der in den Wärmetauscher eintretende Dampf kondensiert, gibt latente Wärme ab und kehrt im flüssigem Zustand zum Dampferzeuger zurück. Der Heizkörper wiederum erwärmt die Luft im Raum. Das Kondenswasser kehrt durch die Schwerkraft oder mit Hilfe einer Pumpe zur Wiedererwärmung in den Kessel zurück.

In hohen Gebäuden wird die geringe Dampfdichte genutzt, um den übermäßigen Druck zu vermeiden, der für die Zirkulation von Heißwasser aus einem im Keller installierten Kessel erforderlich ist. In industriellen Anlagen wird Prozessdampf zur Energieerzeugung oder zur Raumheizung verwendet.